Botulinum-Toxin

Faltenkorrektur mit Botulinum-Toxin

Die Faltenbehandlung mit Botulinum-Toxin stellt unter den Methoden zur Faltenbekämpfung eine Besonderheit dar, als mit dieser Methode nicht nur bestehende Falten  korrigiert werden, sondern gleichzeitig mit der Behandlung der den Falten zugrunde liegenden Mechanismus beseitigt werden kann.

Botulinum-Toxin ist ein von Bakterien produziertes Gift, welches bei Vergiftung des gesamten Organismus mit größeren Mengen außerordentlich gefährlich sein kann, bei Anwendung geringster Mengen im Bereich der Hautmuskeln, wie sie bei kosmetischen Behandlungen zum Einsatz kommen, allerdings selten geringe Nebenwirkungen hervorruft (siehe unten).

Die Wirkungsweise des Botulinum-Toxins beruht auf seiner Fähigkeit, im angewendeten Bereich spezifisch die Muskulatur zu lähmen. Diese Fähigkeit nutzt man zur Behandlung eines bestimmten Faltentyps, nämlich derjenigen Falten, die durch eine stark ausgeprägte Mimik  des Gesichtes bedingt sind. Dies sind vor allem die senkrechten Falten zwischen den Augenbrauen (sog. Zornesfalten), die waagerechten Falten auf der Stirn (Sorgenfalten) und schließlich die strahlenartig von den Augenwinkeln ausgehenden Falten (sog. Krähenfüße). Selbstverständlich lassen sich auch diese 3 Faltentypen mit anderen Methoden behandeln, wie z.B. durch eine Laserbehandlung oder Kollagenunterspritzung.

Da jedoch trotz z.B. Laserbehandlung  die ausgeprägte Tätigkeit der Muskulatur in den entsprechenden  Bereichen (Mimik) wirksam wird, ist das Korrekturergebniss in der Regel nur von begrenzter Dauer.

Erfolgt in diesen Bereichen hingegen die Behandlung mit Botulinum-Toxin, so können sich in einem Zeitraum von 3 bis 6 Monaten (abhängig von der Faltentiefe) nach der Behandlung leichte bis mittelgradig ausgeprägte Falten vollständig, tiefere Falten zu etwa 50 bis 70 % zurückbilden.

Diese Wirkung des Botulinum-Toxin ist vollständig rückbildungsfähig. Mit einem Ende der Wirksamkeit ist nach einem Zeitraum von 6 bis 8 Monaten nach der ersten Anwendung zu rechnen.

Wiederholungsbehandlungen sind bei guter Verträglichkeit unbegrenzt möglich, wobei die Dauer der Wirkung zumeist mit jeder Behandlung zunimmt. Sollte nach der Behandlung tieferer Falten mit Botulinum-Toxin im Behandlungsbereich noch eine Restfältelung erkennbar sein kann dieses Verfahren mit jeder anderen Methode zur Faltenbekämpfung (Unterspritzung, Lasertherapie) kombiniert werden.

 

Wie erfolgt die Anwendung von Botulinum-Toxin?

Da die Behandlung wenig schmerzhaft ist, ist keine Betäubung notwendig. Durch mehrere Stiche wird Botulinum-Toxin oberflächlich in die betreffende Faltenregion eingespritzt. Nach 2 bis 3 Wochen wird überprüft, ob die Muskulatur ausreichend gelähmt ist. Falls nicht, wird die Behandlung in gleicher Weise wiederholt.

 

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Im Bereich der Einstichstellen können sich kleinere Blutergüsse bilden. Außerdem können vorübergehende Schwellungen im Anwendungsbereich auftreten, die sich unter einer Kühlung in der Regel rasch zurückbilden. Gelegentlich treten nach der Behandlung leichte Kopfschmerzen auf. Eine für den Patienten zwar sehr unangenehme, jedoch ungefährliche Nebenwirkung, die in etwa 1 bis 2 % der Behandlungsfälle auftritt, ist eine vorübergehende Lähmung der Lidhebermuskeln, die dazu führt, dass das betroffene Lid hängt und auch nicht aktiv gehoben werden kann.

Diese Nebenwirkung tritt vor allem bei Korrekturen im seitlichen Stirnbereich auf, ist dagegen  bei Behandlung der Zornesfalten seltener und in der Regel von wesentlich kürzerer Dauer als die zur Faltenbekämpfung eingesetzte Muskellähmung, da es hier nur um die Auswirkung geringster, sozusagen “weggesickerter”,  Botulinum-Toxinmengen handelt.

Unter Begleitbehandlung mit geeigneten Augentropfen bildet sich die Lidheberschwäche meist innerhalb von 2 bis 4 Wochen vollständig zurück.

PRAXIS

Dr.med. Andrea Heinz
Dr.med (l) Sabine
Grosser-Panagakos
Maren Bours

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